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| Opel Blitz Bus mit Essener ERO Karosserieaufbau |
Eröffnungsfeier der Zentrale Monheimsallee 1 ( 27 April 1967 ) |
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Nach und nach schlossen sich immer mehr Einzelunternehmer dem heutigen TAAV an. Den vorhandenen Taxihalteplätzen folgten weitere Haltestellen wie Burtscheid u.s.w.. 1962 war die Anzahl der Unternehmer des TAAV auf 42 angestiegen. Nun war es an der Zeit, die vorhandene Telefonzentrale zu vergrößern. Mitlerweile waren alle Haltestellen mit Telefonkästen verbunden, so dass eine direkte Verbindung zwischen Zentrale und den Haltestellen bestand. Nach einem heftigen Oppositionskampf war es schließlich am 27. April 1967 dann endlich soweit. Es wurde die erste Funkzentrale im Hause Monheimsallee 1 eröffnet. Mit dieser Eröffnung wurde der Grundstein zum schnellen Wachstum der Vereinigung gelegt. |
Hier handelt es sich um einen Taxi - Veteran Bj. 1927. Das Bild entstand auf der Eröffnungsfeier der Zentrale Monheimsallee1 |
Das rapide Wachstum der Vereinigung erforderte bald schon eine Personalerweiterung sowie eine Vergrößerung der Räumlichkeiten.
Anfang 1974 wurde dann in der Peterstraße 17 ( Bushofgelände ) eine völlig neugestaltete Zentrale eröffnet. Um die Fahrtenvermittlung und die
Auftragsannahme so kundenfreundlich wie möglich zu gestalten, wurde 1976 bei der Fa. Siemens eine, für die damaligen Verhältnisse moderne, Telekommunikationsanlage
in Auftrag gegeben. Die anfänglichen Schwierigkeiten wurden schnellstmöglich behoben. In den folgenden Jahren schlossen sich dann mehr und mehr Zentralen der Vereinigung an, so dass 60 Jahre nach ihrer Gründung die Mitgliederzahl auf 118 Unternehmer mit insgesamt 150 Fahrzeugen angestiegen war. |
Nach und nach wurden dann auch Direktleitungen in Krankenhäusern und Hotels eingerichtet, damit die Kunden kostenlos und jederzeit ein Fahrzeug bestellen konnten. In den frühen 80 er Jahren führten dann erneute Streitigkeiten innerhalb des TAAV dazu, dass sich einige Unternehmer abspalteten und mit einer kleinen Zentrale fusionierten. Sie gründeten die Aachener Funkzentrale ( AFZ ). Im Dezember 1984 fand dann ein erneuter Umzug der Zentrale in die gegenwärtigen Räumlichkeiten Bendelstr. 28 - 30 statt . Das Leistungsangebot wurde dann im Dezember 1986 durch die Einführung des ASEAG - Sammel - Taxi ( ASA ) um ein weiteres Spektrum erweitert. Dieses ASA - TAXI kommt immer nach Ende des regulären Linienbusbetriebes zum Einsatz. Zu bestimmten Zeiten werden an speziell gekennzeichneten Bushaltestellen der ASEAG, zuvor bestellte Taxen zur Abholung von Fahrgästen bereitgestellt. Diese Fahrgäste müssen dann einen gesonderten ASA-Tarif als Beförderungsentgelt entrichten. Um eine optimale Kundenbetreuung zu erreichen, wurde dann im Sommer 1989 die EDV - Fahrtenvermittlung eingeführt. Weiterhin wurde die Funkkennung der Fahrzeuge vom veralteten Fünftonsystem auf Digitalkennung umgestellt . Einen erheblichen Einbruch im Aufkommen an Krankentransporten bescherte uns 1989 die Erhöhung der Patientenselbstbeteiligung von DM 5 auf DM 25. Das vorherige Fahrtenaufkommen in diesem Sektor wurde bis zum heutigen Zeitpunkt nie wieder erreicht und führte so zu enormen Umsatzeinbußen. Diese Tatsache führte dann unter anderem dazu, dass sich im April 2000 die Anfang der 80 er Jahre gegründete AFZ auflöste und der überwiegende Teil der Unternehmer sich wieder dem TAAV angeschlossen haben. Anfan 2000 hat der TAAV seinen Bestand an Fahrzeugen von nun insgesamt 161 erreicht. Neben dem TAAV bestehen z.Zt. noch zwei kleine Zentralen, welche umsatzmäßig für den TAAV als eher unbedeutend anzusehen sind . Zwischenzeitlich haben sich dann doch noch einige der Mitglieder dazu entschlossen den TAAV zu verlassen. Somit beläuft sich der heutige Bestand an Fahrzeugen auf 130. Im Januar 2011 wurde dann der altbewährte Betiebsfunk ( Sprechfunk ) durch ein vollautomatisches Datenvermittlungssystem der Fa. Heedfeld ersetzt. Hierbei werden die Fahrten nicht mehr per Spache an die einzelnen Fahrzeuge vermittelt, sondern auf ein im Fahrzeug befindliches Display übertragen.Ein wesentlicher Vorteil dieses Systems ist die Schnelligkeit der Vermittlung. Von der Auftragsannahme durch den Disponenten in der Zentrale bis zur Vermittlung an das entsprechende Fahrzeug vergehen nur wenige Sekunden. Somit können in kürzerer Zeit mehr Fahrten angenommen und vermittelt werden. To be continued.... Aachen 2011 |